Eliot M. Henning
ELIOT gilt als Urgestein der deutschen HipHop Bewegung und ist Beatboxer, Produzent, Graffiti-Maler und Comic-Zeichner.
Als Beatboxer eine international anerkannte Größe arbeitete ELIOT mit zahlreichen Künstlern wie den Guano Apes, Lou Bega, Michael Mittermeier, Red Man und Method Man, sowie den Black Eyed Peas zusammen.
Seit 1988 ist Beatbox-ELIOT Mitglied eines der ältesten deutschen Graffiti-Netzwerks BK / AFM (Böse Knaben / Art for Money) und als Eliot M. Henning verstärkt künstlerisch tätig.
Seine Bilder zeigen eine Mischung aus Graffiti, Illustration und Comic. Gemeinsam mit Scunk publizierte ELIOT bereits seit 1989 zahlreiche Comic-Kurzgeschichten, die im Totenkopf Verlag erschienen sind.
Seit 2003 lebt Eliot in Berlin und hat erstmals 2009 in Ausstellungen wie "GGG - Geezer Graf Gala" und „Seemannsgarn“ seine neuen, von Hand gestickten Arbeiten vorgestellt.
Die Kombinationen aus Stick und Styles, wie auch Drucke brandneuen Datums, die in direktem Kontext zu seinem Wirken als Graffiti und Comic Artist stehen, erfreuen sich großer Beliebtheit sowohl in der Presse als auch bei Urban Art Fans und Sammlern.
Eliot malt Gebrauchsgegenstände seiner Graffitivergangenheit wie Marker, Farbroller oder Sprühdosen und gibt ihnen mittels eines aufgestickten Pixelrasters einen aktuellen Anstrich.
Die meditative Hingabe des Stickens kommt dabei der Akribie des Comiczeichens sehr nah – das Arbeiten auf aus Lack vorgemalten Bildern ist Eliot deshalb so wichtig, da es seine Wurzeln als Graffiti-Maler thematisiert – durch das Sticken an sich versucht Eliot den Dingen eine Computerästhetik zu verleihen, die zeitgemäss ist und dafür steht, dass jegliches Instrument einer Erweiterung unserer Möglichkeiten und unseres Ausdrucks gleichkommt – ähnlich wie die Sprühdose das Graffiti ermöglicht hat, oder das Mikrophon das Beatboxen.
Eliot arbeitet für 2010 an einer neuen, gestickten Serie welche Roboter symbolisiert und experimentiert mit unterschiedlichen Techniken wie Rotoskopie oder dem Gießen von Art-Toys.

